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Chronik Steele  


 





 

Hier erzählen wir Ihnen interessante, amüsante Geschichten rund ums Dorf Steele.
Haben auch Sie etwas zu erzählen, bitte senden sie uns Ihre Geschichte

 
 

„Erzähl mir vom Leben“

Die Münnichs -- Statisten des 20. Jahrhunderts Tatsachen, Erzählungen und Einsichten - Erlebte Zeitgeschichte

 

In Steele stieg ich alleine aus und lief vom Bahn- hof über die Scheidemann und Hansastraße zum stattlichen Haus von Onkel Josef und Tante Maria am Kaiser-Otto-Platz, in dem sich das Blumengeschäft befand, welches damals schon von der älteren Cousine Sophie Böhmer geführt wurde. Deren Bruder, mein Vetter Josef, hat- te die Gärtnerei gegenüber dem Friedhof am Laurentius Krankenhaus von seinem Vater über- nommen und leitete sie.

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Ende 1959 bin ich von Steele nach Australien ausgewandert. Heute im Alter bedeutet „Back to the roots“ auf meinen privaten Bereich angewandt nicht, dass ich zurück möchte. Nein, es ist die Erinnerung. Als ich kürzlich die Geschichte von der Schließung der evangelischen Ruhrauschule las, hatte ich urplötzlich die katholische Marienschule deutlich vor Augen. Erinnerungen an meine Schulzeit und meine Schulkameraden von 1947 bis 1955 wurden hellwach.

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2011 Die Ruhrauschule schließt. Kein Unterricht mehr !
Ursula Weiß Eine Ex-Schülerin erinnert sich

Ein Gebäude mit vielen lebendigen Erinnerungen: Die Ruhrauschule hat 2011 dicht gemacht. Ein wenig Traurigkeit und Wehmut schleicht sich ein, wohlwissend, dass man Fortschritt nicht aufhalten kann. Aber wer entscheidet über Fortschritt oder Schicksal? Lehrermangel war lange Zeit eine Bedrohung, zuletzt war der Schülermangel die Entscheidung. So ändern sich die Zeiten. Das Schulgebäude im Hünninghausenweg wurde im Februar 1914 bezogen...

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Der letzte Bauer vom Oberhof Eickenscheidt 1000 Jahre lang hat es auf der Scheide zwischen Steele und Kray den größten und bedeutendsten Gutshof von Essen gegeben. Wer weiß noch davon?

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Hamsterzeit – Schwarzmarktzeit in Trizionesien

„Über Emden und Leer mit dem Pisspott übers Meer“, das war so eine typische Antwort auf neugierige Fragen nach dem Reiseziel in den ersten Nachkriegsjahren. – in der Schwarzmarktzeit, in der Hamsterzeit von 1945-48. Na klar fuhr da niemand in Urlaub, wer also mit einem Koffer oder Rucksack am Bahnhof angetroffen wurde, war verdächtig.

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Warum nicht „Mein Onkel Fritz“. Aber zu Steele fällt mir immer zuerst Tante Franziska ein. Sie wohnte dort, natürlich mit Onkel Fritz, ihrem Ehemann, und so hieß sie Franziska Geisen . Mit ihren zwei Kindern, Karl und Änne, wohnten sie in der Kaiser-Wilhelm-Straße

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In Heft Nr. 35 vom 24. August 2011 entdeckte ich in der FREIZEIT REVUE einen interessanten Nachruf über den mit 84 Jahren verstorbenen beliebten Schlagersänger Peter Alexander. Sensationelle Privat-Fotos aus seinem geheimen Leben im Tessin sind aufgetaucht.

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Aber waren wir nicht alle stolz darauf, dass zwei Steelenser mit nach Helsinki durften? Der Boxer Edgar Gorgas vom Box-Club Steele 1930 und der Turner Friedel Overwien von der Turnvereinigung Steele 1863. Beide Vereine stellten übrigens nochmals je einen Teilnehmer für eine Olympiade. Das waren der Boxer Gert Puzicha und der Turner Helmut Tepasse 1968 in Mexiko. (Helmut Tepasse war übrigens ein Schulkollege meiner Schwester Ursula in der Ruhrauschule).

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Mit der Sanierung eines Mehrfamilienhauses vom Ende des 19. Jahrhunderts sowie dem Umbau und der Erweiterung einer Dachgeschosswohnung inklusive Dachterrasse nimmt der aus Essen stammende Architekt Thorsten Schlüter am 3. Juli 2011 am „Tag der Architektur 2011“ teil. Die Architektenkammer NRW wählte das Haus im Altbauviertel von Essen-Steele aus, da es ein gelungenes Beispiel für einen innovativen Dachausbau inklusive Aufstockung darstellt.
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Im Mai 1946 war ich gerade sieben Jahre alt geworden und hätte eigentlich eingeschult werden sollten. Das verschob sich aber um ein Jahr, denn in der Ruhrauschule war übergangsweise die durch Luftangriffe stark beschädigte Post vom Grendplatz untergebracht. lesen Sie weiter

„1946“ – eine Geschichte voll Druckerschwärze aus dem alten Steele von Karl Hansmann.

  Bio
 
   

Der eigentliche Gründungstag unseres Schwimmvereins ist der 21. Mai 1911, ein Tag, an dem sich sich eine Gruppe schwimmbegeisterter Männer zusammenfand, um unter dem Motto "Jeder Deutsche ein Schwimmer - jeder Schwimmer ein Retter !" in ihrer Heimatstadt Steele ein Schwimmverein zu gründenAls im Jahre 1931 dann mit dem Bau des heutigen Vereinsheims auf dem Gelände an der Ruhr begonnen wurde, stieg die Mitgliederzahl sprunghaft an. 256 Erwachsene und 79 Jugendliche. Das war auch der Anlaß, den Mitgliedern eine Stätte der Begegnung zu geben....

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Die Chronik wurde uns von Herrn Michael Leibold zur Verfügung gestellt, die Autoren sind im Bericht genannt

 
 

Ein Donnerschlag war ein Furz gegenüber der Meldung, dass Steele 1929 zu Essen eingemeindet wird. Das war schon ein Schock für manchen Ur-Steelenser, aber auch für die ehemaligen Königssteeler, die ein Jahr vorher mit Steele zusammengeschlossen wurden. Aber was ist das alles im Nachhinein betrachtet zur heutigen Globalisierung? An einen positiven Forschritt für alle glauben noch lange nicht alle.

„Eden für Jeden“ – das Paradies ist wohl noch weit entfernt.

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